Vortragende:
Dr. Lisa Marie Roemer, Johannes Gutenberg Universität Mainz
Zahlreiche Schriftquellen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit zeugen von der Auseinandersetzung mit dem antiken Stadtraum Roms, seinen Monumenten, Statuen, Inschriften und Denkmälern.
Der Vortrag legt den Fokus auf die periegetische Erfassung Roms in nachantiker Zeit, denn mit dem verstärkten Interesse an der Antike werden gerade im 15. und beginnenden 16. Jahrhundert immer wieder neue Routen für archäologische Spaziergänge erprobt.
Anhand einer exemplarischen Auswahl wegbeschreibender Romführer zeichnet der Vortrag nach, wie sich die Ewige Stadt an der Schwelle von Mittelalter zu Renaissance zu einem virtuell und real erfahrbaren Bewegungsraum herausbildet.