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Higlights im März

Ein Ausflug in die Rheinhessische Schweiz lohnt immer. Ganz früh im März blüht dort der Böhmische Gelbstern (Gagea bohemica):

Foto: Elke Entenmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Studien im Garten und in der Natur - April

In voller Blüte steht am 30. April 2020 der Blaurote Steinsame (Lithospermum purpurocaerolum) im NSG Gau Algesheimer Kopf. Es sind riesige Bestände, die dieseits und jenseits der Wege zu bestaunen sind und mit dem zarten Blau einen wunderschönen Anblick bieten.

Ihre Bestäuber, Wildbienen und Hummeln, werden mit  Nektar und Pollen der Blüten belohnt. Die Pflanze ist auch eine Futterpflanze für die Raupen der Spanischen Flagge.

Die steinharten, weißen Samen, die von Sommer bis in den Winter an den braunen, vertrockneten Stielen hängen, sind namensgebend.
Hier findet ihr die Verbreitungskarte für Deutschland.

Foto: Elke Entenmann

 

Im NSG Jakobsberg/Ockenheim, Hohlweg am Friedenskreuz, blühen gerade die Apennin-Sonnenröschen (Helianthemum apenninum).
Eine der ganz großen Raritäten Rheinhessens.
Es kommt in Deutschland nur an sehr, sehr wenigen Standorten vor. Hier könnt ihr euch überzeugen: http://www.floraweb.de/webkarten/karte.html?taxnr=2772

Dass diese Art bei uns noch nicht verschwunden ist, verdanken wir den professionellen Biotop-Pflegenmaßnahmen!!!

Foto Günther Entenmann

Die Apfelbäume der Naturschutzgruppe Ingelheim (NSGI) zwischen Heidenfahrt und Ingelheim am Leinpfad und am Radweg westl. von Frei-Weinheim blühen zur Zeit wunderschön und sind einen Besuch wert.

Foto Wolfgang Tschuck

 

Purpurknabenkraut (Orchis purpurea) beginnt gerade (20.4.2020) zu blühen, z.B. am Zotzenheimer Horn.
Bitte daran denken: Nur schauen, freuen, fotografieren, niemals pflücken!

Fotos Elke Entenmann

Es lohnt sich bei den Spaziergängen auch mal die Eichen anzuschauen. Sie blühen zur Zeit. Nicht wundern: Eichen sind einhäusig, d.h. ein Baum hat sowohl weibliche als auch männliche Blüten. Die männlichen sind leicht zu sehen. Die weiblichen muss man schon suchen. Wer eine Lupe zur Hand hat, kann die winzig kleinen weiblichen Blüten noch besser studieren.

Foto: Elke Entenmann

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Dunkler Dickwanst, Schillerwanze (Eysarcoris venustissimus)
Garten in Ingelheim
Foto: Günther Entenmann

Diese sehr häufige kleine Baumwanzenart besiedelt Staudenfluren an Laubwaldrändern, Wegrainen und feuchten Wiesen.
Sie ist weitverbreitet in Europa vom Atlantik bis Sibirien und nach Süden bis Nordafrika.
Die Tiere leben gesellig auf und unter ihren Futterpflanzen, an denen auch die Eiablage erfolgt und die Larvenentwicklung stattfindet.
Es sind werden Lippenblütengewächse besiedelt (z.B. Stachys, Galeopsis, Lamium, Ballota) .
Erwachsene Tiere überwintern und legen im Frühjahr bis in den Frühsommer Eier.
Larven sind so bis in den Spätsommer zu finden - die ersten erwachsenen Tiere der neuen Generation sind Anfang August zu finden.

 

Tipp für eine einsame Begehung - April

Der Lieberg bei Gau Odernheim - Wilde Tulpen (Tulipa sylvestris) und Turmfalken

Zwei Turmfalkenpaare in Konkurrenz um einen Nistplatz auf dem Lieberg

Fotos Elke Entenmann