Samstag, 11. Mai 2019, eine gemeinsame Exkursion von RNG und NVN, Nassauische Verein für Naturkunde

Beginn: 9:30; Anreise mit dem PKW;
Treffpunkt Parkplatz Rabendgrund/Hupfeldweg; an B 417;
Rucksackverpflegung (s.u.); feste Schuhe empfohlen, zumeist leichter Fußweg insgesamt ca. 3 km;

Anmeldung bis zum 4. Mai 2019 für RNG: Interner Bereich der RNG-Webseite oder per Mail entenmann@rng-mainz.de

Wir unterstützen die Bildung von Fahrgemeinschaften.
Deshalb sind Sie / seid ihr mit der Anmeldung zur Exkursion, damit einverstanden, dass wir Ihre / eure Mailadressen an die Teilnehmer der Gruppe weitergeben.

Geplanter Exkursionsablauf:

9:30 Uhr: Beginn am Parkplatz Rabengrund/Hupfeldweg .- Begrüßung (Arnold/Grimm)

1. Botanische Führung durch das NSG Rabengrund bis zum Schwarzbachtal (W. Ehmke),

Das Gebiet Rabengrund besteht aus zum Teil bewaldeten Wiesengründen und stellt eine Landschaftsform dar, die Folge einer bis in die Römerzeit zurückgehenden extensiven landwirtschaftlichen Nutzung ist.

Das Gebiet liegt nordwestlich von Wiesbaden und umfasst eine Fläche von 79,05 ha. Es wurde am 1988 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Das Gebiet ist von Pflanzengesellschaften geprägt, die wir heute nur noch selten vorfinden, so bodensaure Halbtrockenrasen, magere und wärmeliebende Glatthaferwiesen, Pfeifengraswiesen, Buchenwald und Röhrichte. Der besondere Schutz dieses Gebietes u. a. mit mehreren Orchideenarten wie Hohlzunge (Coeloglossum viride), Knabenkräutern (z. B. Orchis ustulata; Brandknabenkraut) und Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis) ist besonders wichtig, da in diesem stadtnahen Lebensraum ein ausgesprochen starker Druck durch Freizeitaktivitäten herrscht.

2. Geologie des Vordertaunus und Denkmäler (Emde, Willershäuser, Arnold)

u. a. mit mehreren Orchideenarten wie Hohlzunge (Coeloglossum viride), Knabenkräutern (z. B. Orchis ustulata; Brandknabenkraut) und Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis)

Der Weg führt uns von der Bunte-Schiefer-Formation runter zur den Vordertaunuseinheiten ins Schwarzbachtal.

Im Tal verdienen Grünschiefer, ein Serezitgneissteinbruch (Metaryolith), die Leichtweisshöhle; die Tafel Geologie Rabengrund und das Dr. Carl Koch-Denkmal besondere Aufmerksamkeit.

13:00 Uhr: Kurze Pause - Rucksackverpflegung 

13:30 Uhr: Fahrt zum Parkplatz Platte;

3. Geologie und Böden des Taunuskammes /Hochtaunus (Emde und Willershäuser)

Allgemeine naturkundliche Einführung (Emde/Willershäuser)
Auf einem Rundweg werden wir vor allem die Einheiten des Taunusquarzites und Ablagerungen der Laacher-See-Tephra kennen lernen. 

Während im Rabengrund lössgeprägte Böden vorherrschen, sehen wir oben auf dem Taunuskamm Braunerden und podsoligen Böden und die Besonderheiten Meilerplätze und Lockerbraunerden. (Emde/Willershäuser)

Die gemeinsame Exkursion endet mit einer Schlusseinkehr im Restaurant Platte.

Ca. 16:30 Uhr Schlussrast/Einkehr im Restaurant Platte

H. Arnold, 21. 12. 2018